Intro

Historisches Katharinenhof-Gebäude mit Remise im Baurs Park, Hamburg-Blankenese
Katharinenhof und Remise im Baurs Park, Hamburg-Blankenese Bildnachweis: Arnt Haug (öffnet in neuem Tab)

Über

Mit dem Kunsthaus Baurs Park entsteht ein neuer Kulturort für internationale zeitgenössische Kunst – und die Menschen, die in Blankenese zuhause sind. 2028 öffnet das Haus seine Türen: nach der behutsamen Sanierung des klassizistischen Herrenhauses von Georg Friedrich Baur und der benachbarten Remise inmitten von Baurs Park.

Das Kunsthaus Baurs Park ist eine gemeinnützige Gesellschaft und privat gestiftete Initiative für Gegenwartskultur – verbunden mit dem Erhalt und der Wiedereröffnung eines klassizistischen Baudenkmals im Herzen von Blankenese. Wechselnde Ausstellungen, Workshop- und Diskursprogramme für alle Altersgruppen richten den Blick auf die drängenden Fragen unserer Zeit. Dabei wird die Geschichte des Ortes zu einer wichtigen Kraft für die künstlerisch-kuratorische Gestaltung unserer Programme. Sie stellt Fragen, erzeugt Reibungen und schafft Verbindungen. So öffnet sich das Kunsthaus in zwei Richtungen zugleich: in die Tiefe einer lokal geprägten Identität und in die Weite der Gegenwart.

Programm

WELCOME !! TO — NIGHT ONLY !! Temporäre Installation

Noch vor der Eröffnung im Frühjahr 2028 geben Performances, Filmscreenings, temporäre Installationen, Konzerte und Gespräche erste Ausblicke auf Programmschwerpunkte und Vermittlungsformate. Den Auftakt bildet die künstlerische Präsentation „WELCOME !! TO — NIGHT ONLY !!“ am 28./29. Mai 2026 im Kunsthaus Baurs Park.

Der Titel dieser Präsentation zitiert eine Zeile aus Iggy Fatuse, einer Arbeit der Künstlerin Janice Kerbel. Mit Blick auf den Ort des zukünftigen Kunsthauses meint er genau das, was er sagt: Diese Ausstellung ist nur heute Abend zu sehen. Morgen beginnt die Sanierung der Gebäude.

Was gezeigt wird, folgt keiner These, sondern einer Neugier – auf dieses Haus, seine Räume, seine wechselnden Bewohner:innen und Bedeutungen. Historische Fotografien aus dem Archiv des Hamburger Amtes für Denkmalschutz zeigen den Katharinenhof in Momenten, die niemand für überlieferungswürdig hielt und die gerade deshalb etwas festhalten: den Park als Nachkriegs-Gemüsegarten, die Remise als provisorisches Zuhause für Geflüchtete, Ortsamtsmöbel in klassizistischem Interieur, Wäsche auf einer Leine im Garten. Diese Bilder sprechen über die Zeit ihrer Entstehung und überlassen die Räume einer neuen Zeit, ohne je ganz aus ihnen zu verschwinden.

Möbel, wie sie auf den Archivfotografien sichtbar sind, kommen für einen Abend wieder in die Säle, in denen sie einmal standen. Zeitgenössische Kunstwerke – von Janice Kerbel, Thomas Demand, Edith Dekyndt, Véréna Paravel & Lucien Castaing-Taylor, Luigi Ghirri, Stefan Marx, Cyprien Gaillard und Anna Grath – treten in Beziehung zu diesen Spuren, ohne sie zu illustrieren. Sie erinnern an verschwundene Skulpturen, an Kindheiten in der Ortsbibliothek, an die maritime Geschichte Blankeneses, an architektonischen Verfall und die Permanenz der Natur, und an die Frage, welche neue Gegenwart auf das Haus wartet.

Vor der parkseitigen Fassade leuchtet erstmals Cyprien Gaillards Nightlife – eine sechs Meter hohe LED-Wand, das erste Auftragswerk des Kunsthauses Baurs Park. Die für diesen Abend entstandene Videoarbeit Walls von Mikhele Apitzsch lässt Omer Fast und die Künstler:innen der HFBK, Ayala Berger und Yaela Gottlieb zu Wort kommen: Menschen, die diesen Ort durch ein gemeinsames Projekt kennen, in ihm gearbeitet haben und über ihn nachdenken – was er war, was er werden könnte.

  • Herzlicher Dank: Bildarchiv des Amtes für Denkmalschutz, Karin Günther, Anne Heitkamp, die beteiligten Künstler:innen, Giulia Busetti (Produktion) und Lisa Goebel (Koordination)
  • Konzept und Kuration: Thomas Oberender und Teresa Minn

Weitere Veranstaltungsankündigungen folgen in Kürze. Wenn Sie Einladungen erhalten möchten, geben Sie uns gerne Bescheid unter

Nachbarschaft

Rund fünfzig Jahre lang war der Katharinenhof Ortsamt und Bibliothek – ein Ort, an dem sich die Blankeneser:innen trafen, Lesungen besuchten und Tanzabende feierten. An diese Idee der guten Nachbarschaft und des kulturellen Lebens möchte die neue Eigentümerfamilie, die in Blankenese aufgewachsen ist, bewusst anknüpfen und den weltläufigen, hanseatischen Geist dieses Ortes neu beleben.

Als Kunsthaus soll der Katharinenhof wieder zum Begegnungsraum und lebendigen Teil des Quartiers werden. Ursprünglich 1836 von Georg Friedrich Baur am Elbhang als Refugium sommerlicher Landpartien erbaut, trägt die Architektur bis heute eine Atmosphäre der Gastlichkeit, mit einem engen Bezug zur Parklandschaft, zur Elbe und zur europäischen Kulturgeschichte, die sich in gestalterischen Details des Gebäudes ebenso zeigt wie in seiner unmittelbaren Nachbarschaft.

Deren Facetten sind vielfältig: das einstige dänische Fischerdorf, die Schifffahrt und die weißen Villen hanseatischer Unternehmer; das jüdische Leben der Familie Warburg; Persönlichkeiten wie Lore Feldberg Eber, Clara Blumenfeld, Alma Del Banco, Horst Janssen oder Wilhelm Grimm – und heute Initiativen wie die rollenden Klassenzimmer für Kinder Geflüchteter oder die Tafel Hamburg. An diese Facetten der Geschichte und Nachbarschaft knüpft das Kunsthaus bewusst an und entwickelt in den kommenden Jahren Kooperationen mit lokalen Initiativen aus Blankenese und Hamburg.

Baustelle & Historie

Das Gebäudeensemble aus Herrenhaus und Remise in Baurs Park stand zwanzig Jahre lang leer. Nach behutsamer, denkmalgerechter Sanierung wird es ab 2028 als Kunsthaus Baurs Park der Blankeneser Öffentlichkeit und einem breiteren Publikum wieder zugänglich gemacht.

Die Geschichte des Ortes reicht ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Beauftragt vom Altonaer Kaufmann Georg Friedrich Baur (1768–1865), entstand das Sommerhaus mitsamt seinem Park seit den 1830er Jahren unter Mitwirkung von Architekten und Künstlern wie Joseph Ramée, Johann Matthias Hansen und William Collins. 1921 verkaufte die Familie Baur das Anwesen an den Reeder Leonhard Rudolf Müller, der das Herrenhaus nach seiner Tochter Katharina benannte. Bis 1939 blieb der Katharinenhof in Privatbesitz, bevor er 1941 kurzzeitig dem Luftgaukommando XI zugeordnet wurde. Nach dem Krieg diente das Stallgebäude als Notquartier für Ausgebombte; im Garten wurde Gemüse zur Grundversorgung angebaut. In den 1950er Jahren saniert, war der Katharinenhof anschließend fünfzig Jahre lang Sitz des Blankeneser Ortsamts. Die denkmalgeschützte Remise daneben wurde von 1955 bis 2005 als Bücherhalle genutzt – von den Bürgerinnen und Bürgern „Musenstall“ getauft.

2009 erwarb Peter Bishop das stark sanierungsbedürftige Ensemble von der Stadt Hamburg und begann mit ersten Instandsetzungsarbeiten. 2022 ging das Anwesen an die Baurs Park GbR über, die ein neues Nutzungskonzept entwickelte: Ausstellungen, Residenzräume für internationale Künstler:innen, Büroräume und ein Restaurant sollen den Ort neu beleben. Der Bauantrag wurde im März 2023 eingereicht und im Juli 2025 genehmigt. Die Sanierung erfolgt ab Sommer 2026 denkmalgerecht im Bestand; der Abschluss ist für 2028 vorgesehen.

Auf Wunsch des Initiators und Stifters Jan Fischer entsteht so aus dem lange leerstehenden Baudenkmal wieder ein öffentlicher Ort – für Kunst, Diskurs und Nachbarschaft.

Fragen und Antworten

Welche Interessen verfolgt die neue Eigentümerfamilie mit ihrer Sanierung des Landhauses in Baurs Park?

Die Familie und der neue Stifter fühlen sich dem historischen Erbe des Gebäudes sowie Blankenese und Hamburg auf besondere Weise verbunden. In Blankenese aufgewachsen, schätzen sie die besonderen Beziehungen, die die Stadtgesellschaft zu diesem Ort entwickelt hat, und möchten hier einen Beitrag zum reichhaltigen Kulturleben von Hamburg leisten. Das Landhaus wird wieder ganzjährig zugänglich gemacht und verfolgt eine kulturelle sowie gastronomische Nutzung.

Welche Bedeutung im öffentlichen Leben hatte das Gebäude?

Die aktuelle Sanierung von Baurs Landhaus ist Teil einer wandlungsreichen Geschichte des Gebäudes und seiner öffentlichen Wahrnehmung und Nutzung. Bis 1939 war die Villa in Privatbesitz und wurde 1949 unter Denkmalschutz gestellt. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie vom Luftgaukommando XI genutzt, danach als Notunterkunft für Geflüchtete, bevor sie ab 1950 rund ein halbes Jahrhundert als Ortsamt und Bücherhalle eine wichtige Rolle im öffentlichen Leben von Blankenese spielte.

Welche Folgen hat der Verkauf an eine private Eigentümerfamilie?

Eine der wichtigsten Folgen ist, dass das Baudenkmal erhalten und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht wird. Dass dies mit einer kulturellen Nutzung verbunden ist, war ein zentrales Anliegen. Die private Initiative des Stifters will an die Geschichte der öffentlichen Nutzung anknüpfen, das historische Baudenkmal denkmalgerecht sanieren und in dem historischen Gebäude zeitgenössische Impulse aufgreifen und aussenden.

Wer ist der Stifter?

Eigentümerin ist eine Familie aus Blankenese. Sie ist dem Ort in Baurs Park, seinem historischen Erbe, seinem Blankeneser Umfeld und der Stadt Hamburg auf enge Weise verbunden. Der Stifter Jan Fischer schätzt die besonderen Beziehungen, die die Bewohner:innen von Blankenese/Hamburg zu diesem Ort haben, und möchte die Traditionslinien durch neue Angebote fortführen.

Mit wem kann ich in Kontakt treten?

Die Eigentümerfamilie ist operativ nicht involviert und wird den Ort professionell beplanen und bespielen lassen. Kontaktieren Sie uns gerne über post@kunsthausbaurspark.de.

Was ist die Idee hinter der Gründung eines neuen Ausstellungshauses?

Der Stifter hält den Ort für besonders geeignet, hier einen Beitrag zum reichhaltigen Kulturleben von Hamburg zu schaffen, der den Interessen verschiedener Gruppen entgegenkommt. Das Projekt sieht Ausstellungen internationaler Künstler:innen, Rahmenveranstaltungen und Nachbarschaftsprogramme, Büroräume und ein gastronomisches Angebot vor. Geplant ist ein besonderer Kulturort, der von Blankenese nach außen wirkt, gleichsam aber auch aktuelle Themen aufgreift und nach Blankenese bringt.

Was soll in diesem Ausstellungshaus langfristig entstehen?

Als ehemaliges Privathaus ist das Gebäude dezidiert kein White Cube, sondern ein Ort mit spürbarer Geschichte und einem neugierigen Blick vom Rand der Stadt auf die zentralen Entwicklungen unserer Zeit. Es soll ein Ort der Kunst entstehen, der an den „Genius Loci“, den Geist des Ortes von Baurs Gesamtkunstwerk anknüpft. Mit Aktivitäten und Vermittlungsformaten gibt der Ort uns Räume, die Vorzeichen, unter denen wir die Welt und unser Leben betrachten, zu hinterfragen und in diesem Vorgang Freude und ein tieferes Verständnis zu finden.

Welche Dimension besitzt das Projekt?

Das Kunsthaus wird ganzjährig auf zwei Etagen Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst zeigen, die spezifisch für das Haus kuratiert werden und alle Genres und Kunstformen umfassen. Der Fokus liegt auf Eigenproduktionen, Diskursangeboten und der Resonanz der Kunstwerke auf das Gebäude sowie auf ihrer Einbettung in die Natur einer von der Elbe geprägten Landschaft in Baurs Park.

Ab wann ist mit der Eröffnung des Kunsthauses zu rechnen?

Wir planen eine Fertigstellung der Bauarbeiten und Eröffnung des neuen Kunsthauses im Jahr 2028. Für die Einhaltung des Zeitplans sind wir mit allen relevanten Behörden und Partner:innen in enger Abstimmung und treiben die Umsetzung voran.

Welche Angebote entwickelt das zukünftige Kunsthaus für die Sanierungsphase?

Die Programmarbeit des Kunsthauses Baurs Park beginnt bereits vor dem Abschluss der Gebäudesanierung mit Veranstaltungen an externen Spielorten in Blankenese und Hamburg. Ankündigungen und Rückblicke finden Sie in der Rubrik „Programm“.

Warum wird Baurs Landhaus auch oft „Katharinenhof“ genannt?

Der von dem Altonaer Kaufmann Georg Friedrich Baur im damals dänischen Blankenese errichtete Landschaftspark war aufgrund seiner modernen Gartenkunst und spektakulären Scheinarchitekturen über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt. Auch die kunstvolle Ausgestaltung des Landhauses mit dem Glasfenster von William Collins, den späteren Palmenhäusern an der Elbchaussee und ornamentalen Blumenbeeten machten Baurs Park für gut hundert Jahre zu einem Musenort. Den Namen „Katharinenhof“ erhielt das Landhaus erst 1923, als der Reeder und neue Eigentümer Leonhard Rudolf Müller es nach seiner Tochter Katharina benannte.

Weitere Informationen zur Geschichte des Gebäudes und zum Bauvorhaben

Team

Team des Kunsthaus Baurs Park
Das Team des Kunsthaus Baurs Park Bildnachweis: Mauro Pinterowitsch (öffnet in neuem Tab)

Jan Fischer Initiator und Stifter

Der Unternehmer Jan Fischer fördert mit seinen Institutionen und Stiftungen an verschiedenen Standorten in Deutschland eine zukunftsorientierte Kultur und gesellschaftliche Teilhabe – von zeitgenössischer Kunst bis hin zu sozialen Projekten. Der Katharinenhof ist ihm persönlich vertraut: Er wuchs in der Nachbarschaft auf und verbrachte viele Stunden als Leser in Blankeneses Bücherhalle, der damals als ‘Musenstall’ bezeichneten Remise. Mit dem Kunsthaus Baurs Park macht er diesen für Blankenese bedeutsamen Ort wieder einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Damit verwandelt er ihn zu einem neuen Treffpunkt und Begegnungsraum, an dem Ort und Welt zusammenfinden und Kunst, Geschichte und Diskurs lebendig aufeinander bezogen werden.

Teresa Minn Künstlerische Leitung und Geschäftsführung

Teresa Minn schafft Strukturen, in denen künstlerische Ideen und Materialien zu Raumkonstellationen werden – mit dem Ziel, neue Fragen an vertrautes Wissen zu stellen, ohne sie beantworten zu müssen. Sie studierte Kunstgeschichte und Philosophie in Berlin, Paris und Köln und arbeitete u.a. in der Galerie Kewenig, im Centre Pompidou Paris, im Martin Gropius Bau und den Berliner Festspielen, bei Phenomen Films UK und im Schinkel Pavillon Berlin. Ihre Forschung und Doktorarbeit kreisen um zeitgenössische Tapisserien, Praktiken der Bildübersetzung und die Faszination für das Handgemachte in einer zunehmend digitalen Welt. Seit 2024 entwickelt sie das Programm des Kunsthauses Baurs Park entlang einer Frage, die der Ort und seine historischen Schichten aufwerfen: Wieviel Zukunft steckt in der Geschichte dieses Ortes und mit welcher Gegenwart wollen wir ihn füllen?

tm@kunsthausbaurspark.de(öffnet E-Mail-Programm)

Börries von Notz Kaufmännische Leitung und Geschäftsführung

In seiner Arbeit hat Börries von Notz immer wieder Orte und Konstellationen geschaffen, in denen Kunst, gesellschaftliche Verantwortung und institutioneller Aufbau zusammenfinden. In den vergangenen Jahren hat er Vorhaben an der Schnittstelle von Kunst und Kultur, öffentlicher Relevanz und wirksamen Strukturen entwickelt und begleitet. Als Geschäftsführer von JEF – Not a Foundation übernimmt er bis auf weiteres zugleich die kaufmännische Geschäftsführung des Kunsthaus Baurs Park. Für Börries von Notz ist auch dies eine Rückkehr nach Hamburg und zugleich ist die Gründung einer neuen Kulturinstitution für ihn ein spannender Aufbruch.

bvn@kunsthausbaurspark.de(öffnet E-Mail-Programm)

Thomas Oberender Leitung Konzept und Strategie

Die Projekte von Thomas Oberender sind geprägt von dem Versuch, politische und ästhetische Prozesse zusammen zu denken. Er promovierte über Botho Strauß und arbeitet als Kurator, Festivalmacher und Autor. Als künstlerischer Direktor prägte er die Programme der Berliner Festspiele / Gropius Bau, der Salzburger Festspiele als Schauspieldirektor, als Co-Direktor des Zürcher Schauspielhauses und das Literaturprogramm der Ruhrtriennale unter Gerard Mortier. Wie kommt das Neue in die Welt? Wodurch lesen wir die Geschichte und Geschichten plötzlich mit Anteilnahme? Als Spezialist für Neugier, neue Formate und Perspektiven hat Thomas Oberender innovative Programme kreiert und folgt dem Sonar der Kunst mit Leidenschaft und Treue. Seit 2024 entwickelt er für das Kunsthaus Baurs Park das neue Team, Programm und Konzept.

to@kunsthausbaurspark.de(öffnet E-Mail-Programm)

Evelyn Lauer Kaufmännische Leitung (interim)

Als kaufmännische Geschäftsführerin am Kunsthaus Blankenese sorgt Evelyn Lauer für die stabilen organisatorischen und wirtschaftlichen Bedingungen des Programms. Nach dem Studium der Architektur und der Betriebswirtschaft blickt sie auf 25 Jahre Erfahrung in der deutschen Agenturlandschaft zurück. In dieser Zeit hat sie unter anderem eine Design- und Markenagentur aufgebaut und geleitet, große Teams und Budgets verantwortet und im Spannungsfeld von Kreativität und ökonomischer Realität gearbeitet – ohne dabei den Menschen aus dem Blick zu verlieren. Ihre Perspektive wird ergänzt durch ihre Ausbildung als Organisationsdesignerin und systemischer Coach, die ihre Arbeit im Kontext von Führung, Zusammenarbeit und institutioneller Entwicklung prägt.

el@kunsthausbaurspark.de(öffnet E-Mail-Programm)

Lisa Goebel Assistenz der Geschäftsführung

Mit einem Hintergrund im Schmuckdesign entwickelte Lisa Goebel früh ein Gespür für ausgeklügeltes Design und Handwerk sowie den Wunsch, künstlerische Prozesse nicht nur gestalterisch, sondern auch strukturell zu begleiten und Akteur:innen zu stärken. Darauf aufbauend absolvierte sie eine Ausbildung im Veranstaltungsmanagement und sammelte beruflich vielfältige Erfahrungen in Galerien, Kunsthäusern und Agenturen. Zudem initiierte sie eigenständig einen Blog mit Eventkalender zur Sichtbarmachung der Hamburger Kunstszene. Als Direktionsassistenz bewegt sie sich an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis und Organisation.

lg@kunsthausbaurspark.de(öffnet E-Mail-Programm)

Giulia Busetti Produktionsassistenz

Was Giulia Busetti antreibt, ist der Moment, in dem eine kuratorische Idee eine konkrete Form annimmt – und die Frage, welche institutionellen, räumlichen und menschlichen Bedingungen diesen Moment erst ermöglichen. Mit einer Ausbildung in Kunstwissenschaften, Arts & Cultural Management und Curatorial Studies verbindet sie am Kunsthaus Baurs Park die kuratorische Perspektive mit produktionstechnischer Erfahrung. Zuvor verantwortete sie Programmkoordination und Festivalproduktion in Galerien, experimentellen Räumen oder Kathedralen in der Schweiz, Italien, Großbritannien und Deutschland. ​​Ihr spezielles Interesse gilt den kulturellen Komplexitäten von Hafenstädten: Widersprüchliche Identitäten und Transformationen begleiten ihre Arbeit durch verschiedene Projekte – und haben Hamburg zu ihrem Denkraum gemacht.

gb@kunsthausbaurspark.de(öffnet E-Mail-Programm)

Renée Krug Projektassistenz

Renée Krug begleitet das Kunsthaus Baurs Park seit der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Von den ersten Gedankenspielen und Workshops zur künftigen Nutzung des Hauses an hat sie Menschen und Perspektiven zusammengebracht, die das Projekt prägen. Besonders fasziniert sie das Potenzial des Kunsthauses als Ort der Begegnung und des Diskurses für Blankenese und Hamburg. Renée Krug studierte Kulturwirtschaft in Passau sowie Social and Public Policy an der London School of Economics und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement der freien Theater- und Kulturszene wie auch im Eventbereich. Seit zwei Jahren promoviert sie in politischer Soziologie und widmet sich darin der Rolle kultureller Symbole, Diskurse und Ideen in politischen Prozessen.

rk@kunsthausbaurspark.de(öffnet E-Mail-Programm)

Kontakt

Unser Haus ist wegen Sanierung bis 2028 geschlossen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch unserer Veranstaltungen an externen Spielorten ab Herbst 2026.